Hormone gegen Rückenschmerzen

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Jeder zweite Deutsche leidet zumindest gelegentlich an Rückenschmerzen. Laut einer Umfrage klagten 10 Prozent der Deutschen jeden Tag über Rückenschmerzen. 17 Prozent gaben an, mehrmals in der Woche unter Rückenschmerzen zu leiden. Lediglich 15 Prozent der Befragten gaben an, keine Rückenschmerzen im vergangenen Jahr gehabt zu haben. Was kann man dagegen tun?

Maßnahmen gegen Rückenschmerzen

Gegen die Rückenschmerzen wird sowohl mit Medikamenten, als auch mit Bewegung und Ernährungsumstellung angegangen. Selbst eine Operation erscheint in vielen Fällen als die einzige Lösung, wobei laut einigen Stimmen durch die Operation die Rückenschmerzen nicht immer beseitigt werden und sogar von Verschlimmerungen nach der Operation berichtet wurde.
Die meisten Menschen verlieren bei Rückenproblemen keinen Gedanken an ihren Hormonspiegel. Denn nur wenige Menschen wissen, dass gerade die Hormone eine der häufigsten Ursachen für Rückenschmerzen sind. Sind die Hormonwerte zu hoch oder zu niedrig, kann dies durchaus Rückenschmerzen verursachen.

Hormone und Rückenschmerzen

Körpereigene Hormone steuern im Grunde alles: die Zellen, die Organe, die Körperfunktionen, die Gehirnfunktionen und die psychischen Funktionen. So kann fast jedes Symptom mit körpereigenen Hormonen in Verbindung gebracht werden. Im Folgenden werden diejenigen Hormone genannt, welche mit Rückenschmerzen verbunden sind.

Estriol baut die Knorpel auf und ist für die Schleimhäute zuständig. Bei Rückenschmerzen ist der Wert an Estriol, welcher über Speicheltests ermittelt wird, meist sehr niedrig.
Estradiol und Progesteron sind Hormone, welche unter anderem für die Knochenzellen zuständig sind.
Testosteron ist für den Aufbau der Muskel sehr wichtig.
Cortison kann bei Rückenschmerzen insofern eine Rolle spielen, da dieses Hormon gegen entzündliche Prozesse kämpft.
Das Hormon DHEA ist ein Vorstufenhormon bei Testosteron und bei den Östrogenen. Es ist beteiligt gegen Allergien, Unvertröglichekiten sowie bei Erschöpfung und Stress.
Die Schilddrüsenhormone können zudem bei Rückenschmerzen ebenfalls eine Rolle spielen.

Optimale Hormonwerte für einen gesunden Körper

Bei Hormonen handelt es sich um ein komplexes Thema, welches Kompetenz erfordert. Immerhin arbeiten diese alle zusammen, damit der Körper richtig funktioniert. Daher ist der optimale Wert dieser für unseren Körper enorm wichtig. Bei Rückenschmerzen sollte bei der Suche nach der Ursache auch dieser Faktor mit berücksichtigt werden. Bevor zu Medikamenten oder gar zu einer Operation gegriffen wird, gilt es, die Hormonwerte zu überprüfen. Denn diese können sehr oft durch den Einsatz natürlicher Methoden in Ordnung gebracht werden.

10 Tipps gegen PMS

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PMS, auch als Prämenstruelles Syndrom bekannt, tritt mit einigen Beschwerden auf, die wohl die meisten Frauen kennen. Da das Syndrom bis jetzt noch nicht vollständig erforscht wurde, gibt es leider keine offiziellen Heilmittel dagegen. Trotzdem kann man einige Tipps & Tricks beachten, die die mit PMS auftretenden Beschwerden zumindest teilweise lindern.

1. Auch wenn einem vielleicht danach ist, Süßigkeiten sollten eher gemieden werden. Stattdessen sollte auf hochwertige Vollkornprodukte oder Gemüse gesetzt werden.

2. Da wie in Punkt 1 erwähnt, der Zuckerkonsum gesenkt werden sollte, ist es sinnvoll, das Trinken von süßen Getränken zu vermeiden. Wasser oder Tees sind geeigneter und regen gleichzeitig noch die Niere an.

3. Auch fettreduzierte Mahlzeiten tuen dem Körper in dieser Phase.

4. Ein weiterer Tipp ist es, nicht so viel Salz zu sich zu nehmen. Denn zu viel Salz bindet Wasser und begünstigt somit Einlagerungen.

5. Kaffee-Liebhaber aufgepasst: auch auf Koffein sollte verzichtet werden. Wer nicht ohne seinen Kaffee kann, der kann als Alternative auch zu koffeinfreiem Kaffee greifen.

6. Sportliche Aktivitäten helfen.

7. Auch auf Alkohol sollte lieber verzichtet werden, da dieser eher zur Verstärkung von PMS-Beschwerden führen kann.

In einem früheren Beitrag habe ich wichtige Tipps & Tricks zur Intimpflege für euch bereitgestellt. Viel Spaß beim Lesen 🙂

Schwangerschaft und Training – geht das?

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Geübte Läuferinnen sind sich zumindest bei der ersten Schwangerschaft nicht darüber im Klaren, ob sie auch während der Schwangerschaft körperlich so aktiv sein dürfen. Von den Fachleuten wird jedoch emptolhlen, gerade während der Schwangerschaft keinesfalls auch körperliche Aktivitäten zu verzichten. Die Hobbyläuferin Ellen-Jane Austin hieß diese Empfehlung willkommen und versuchte, ihrem Hobby auch während der Schwangerschaft nachzugehen.

Das Laufen in der Schwangerschaft – kein einfaches Unternehmen

Es war ein perfekter Tag zum Laufen. Doch die Hobbyläuferin keuchte schwer beim Laufen und erinnerte sich daran, wie schnell sie noch einige Wochen zuvor denselben Weg gelaufen ist. Zwar wird selbst von der Deutschen Sportschule Köln dazu geraten, in der Schwangerschaft weiter zu laufen, doch selbst nach 20 Jahren Lauferfahrung fällt das Laufen während der Schwangerschaft alles andere als einfach. Zwar gibt es tatsächlich Frauen, die ihr Training selbst während der gesamten Schwangerschaft durchziehen, doch nicht für alle Frauen läuft es glimpflich ab.

Es gibt eine Reihe von Möglichkeiten, sich in der Schwangerschaft fit zu halten

Laut Ellen-Jane Austin gehört sie zu der Gruppe der schwächelnden Schwangeren. Denn bereits nach der Bestätigung der Schwangerschaft bekam sie eine Grippe und wurde anschließend von starken Magenkrämpfen und von Übelkeit geplagt. Zwar gehören Übelkeiten zu einer Schwangerschaft dazu, doch nicht alle Frauen müssen diese tatsächlich auch erleben. Trotz der Probleme, mit denen sie zu kämpfen hatte, setzte die Hobbyläuferin ihr geübtes Training fort. Doch sehr bald musste sie feststellen, dass sie sowohl langsamer wurde als auch immer öfter nach Luft schnappen musste.

Die verhasste Eisenkralle

Mit der Zeit, so Austin, wurde es etwas besser in Bezug auf die fehlende Luft. Doch dann kam die Eisenkralle. Bei jedem weiteren Schritt griff diese immer fester in den Bauch, sodass die Läuferin das Gefühl hatte, diese würde ihr das Kind aus dem Leib rausreißen. Nach dem Arztbesuch wusste sie, dass die Mutterbänder dafür verantwortlich waren. Trotz der Eisenkralle wollte die Hobbyläuferin nicht gleich aufgeben. Doch nach dem sechsten Mal gab sie das Laufen auf, da sie die Eisenkralle als ein eindeutiges Signal des Körpers erlebte, das Laufen in der Schwangerschaft sein zu lassen. Zum Glück gibt es auch andere Möglichkeiten, sich während der Schwangerschaft fit zu halten. Wenn das Laufen in der Schwangerschaft einfach nicht klappen will, sollte lieber Schwangerschafts-Yoga, Schwimmen oder Nordic-Walking auswählen. Besonders das Schwimmen bewirkt ein Gefühl der Schwerelosigkeit, was von Schwangeren als äußerst angenehm empfunden wird.

Laufen trotz Schwangerschaft – was mitgenommen werden muss

Wer auf das Laufen während der Schwangerschaft nicht verzichten will, sollte auf einige Sachen denken. Es kann beispielsweise gut sein, dass die Laufschuhe mit der Zeit nicht mehr passen. Denn durch die Wassereinlagerungen werden die Füße größer. Da Schwangere einen häufigeren Harndrang verspüren, sollten sie sich Laufstrecken auswählen, auf welchen sie die Möglichkeit haben, schnell bei Bedarf eine Toilette aufzusuchen. Idealerweise sollte sich die ausgewählte Laufstrecke in der Nähe des Wohnheimes befinden, da Schwangere immer damit rechnen müssen, dass unerwartet die Puste ausgeht. Sitzmöglichkeiten entlang der Laustrecke sind zudem ebenfalls wünschenswert. Neben Geld für eventuelle Fahrtkosten sollten unbedingt eine Flasche Wasser und der Mutterpass in den Sportbeutel gepackt werden. Die Pulsuhr darf beim Laufen ebenfalls keineswegs fehlen, denn Anstrengungen, welche den Puls in die Höhe schellen lassen sind weder für die Mutter noch für das Kind gesund.

Weitere Interessante Beiträge rund um das Thema Schwangerschaft findet ihr hier:

7 Tipps für die Intimpflege

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#1

Natürlich spielt die Hygiene eine große Rolle. Das tägliche Reinigen und Pflegen des Intimbereichs sowie Vorsicht beim Geschlechtsverkehr sollte beachtet werden.

#2

Um das Risiko einer Blasenentzündung nach dem Sex zu minimieren, sollte die Blase direkt danach entleert werden. So können schädliche Bakterien abgewehrt und eine Infektion der Blase oder Scheide vorgebeugt werden.

#3

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Wahl der Unterwäsche. Hier gilt: Baumwolle ist besser als synthetische und luftundurchlässige Slips. Nach jedem Tragen sollte diese dann heiß (60°oder mehr) gewaschen werden, damit auch wirklich alle Bakterien vernichtet werden.

#4

Alle Frauen, die sich sportlich betätigen, sollten nach jedem Training die Unterwäsche wechseln und währenddessen nur Sportbekleidung tragen, die atmungsaktiv ist.

#5

Wer häufig mit Vaginalpilz zu kämpfen hat, sollte neben einer guten Pflege eine Diät anstreben, in der kein Zucker zu sich genommen wird. Das kann positive Auswirkungen haben.

#6

Insbesondere bei Schwangeren spielt die Pflege des Genitalbereiches eine große Rolle. Denn bakterielle Krankheiten können Frühgeburten begünstigen. (Lesen Sie dazu mehr in dem Blogartikel Frühgeburten vorbeugen).

#7

Ein letzter Tipp ist es, Erkrankungen immer mit dem Partner zu besprechen, da dieser auch die Quelle der Infektion darstellen kann. Eine Therapie muss daher teilweise von beiden durchgeführt werden.

Einer Frühgeburt entgegenwirken

Eine Frühgeburt kann rechtzeitig erkannt und behandelt werden. Dafür ist es jedoch nötig, auf die körperlichen Anzeichen zu achten und sofort zum Arzt zu gehen, wenn der Verdacht auf die in der Folge beschriebenen Ursachen einer Frühgeburt vorliegen.

Bakterielle Scheideninfektion

Schwangere sind einer bakteriellen Scheideninfektion viel häufiger ausgesetzt als Frauen, welche nicht schwanger sind. Dies liegt an der hormonellen Umstellung sowie an der Veränderung der normalen Scheidenflora. Diese wird an einem übelriechenden, dünnflüssigen Ausfluss erkannt. Daneben treten Juckreiz und Brennen im Genitalbereich auf. Durch Medikamente, Sex und unzureichende Hygiene wird eine bakterielle Scheideninfektion zusätzlich begünstigt. Da diese mit der erhöhten Rate von Frühgeburten einhergeht, sollte umgehend der Frauenarzt oder die Frauenärztin aufgesucht werden.

Die Zervixinsuffizienz

Bei der Zervixinsuffizienz handelt es sich um eine Gebärmutterhalsschwäche. Diese entwickelt sich meist unbemerkt und führt zu einer vorzeitigen Eröffnung des Muttermundes. Die Zervixinsuffizienz kann entweder angeboren sein oder durch eine Scheideninfektion ausgelöst werden. Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen sorgen dafür, dass diese rechtzeitig durch eine Tastenuntersuchung erkannt wird.

Vorzeitige Wehen

Die regelmäßigen Kontraktionen der Gebärmutter, welche nach der 36. Schwangerschaftswoche auftreten können, führen meist dazu, dass der Gebärmutterhals verkürzt wird und sich der Muttermund öffnet. Die häufigsten Ursachen vorzeitiger Wehen, welche zu einer Frühgeburt führen können, sind Scheideninfektionen sowie eine angeborene Zervixinsuffizienz.

Vorzeitiger Blasensprung

Beginnt das Fruchtwasser vor den Geburtswehen aufgrund eines Risses in der Fruchtblase abzugehen, wird von einem vorzeitigen Blasensprung gesprochen. Dieser verschleißt sich bei etwa 8% spontan wieder, woraufhin sich das Fruchtwasser neu bildet. Der Auslöser für den vorzeitigen Blasensprung ist meist eine vaginale Infektion. Er wird daran bemerkt, dass tröpfenweise oder schwallartig eine helle bis milchig-trübe Flüssigkeit abgeht. Der Geruch des Fruchtwassers ist süßlich. Bestimmt der Verdacht auf einen vorzeitigen Blasensprung, sollten umgehend die Hebamme oder der Arzt kontaktiert werden. Durch die Messung des Scheiden-ph-Wertes während der Untersuchung wird schnell festgestellt, ob es sich tatsächlich um diesen oder um einen unwillkürlichen Harndrang handelt. Wenn tatsächlich ein vorzeitiger Blasensprung vorliegt, wird zusätzlich durch einen Bluttest überprüft, ob eine Infektion vorliegt.

 

Schwangerschaft und Brustvergrößerung?

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Chirurgen empfehlen, bei Kinderwunsch mit Brustvergrößerung bis nach der Schwangerschaft zu warten. Dasselbe gilt auch für Frauen, welche sich einer Bauchstraffung unterziehen wollen.

Die Schwangerschaft verändert den Körper zusätzlich

Laut Albert Hoffmann, dem Präsidenten der Deutschen Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie (DGÄPC) sind die Veränderungen, welche der weibliche Körper während der Schwangerschaft durchmacht, seiner Aussage nach unberechenbar. So können die Brüste durch die Schwangerschaft entweder größer werden oder sogar schrumpfen. Daneben werde die Haut sowohl an den Brüsten als auch am Bauch sehr gedehnt und strapaziert. Derselben Meinung ist auch der Plastische Chirurg Hans-Detlef Axmann aus Hamburg. Seiner Meinung nach sei die Brustvergrößerung vor der Schwangerschaft reinste Geldverschwendung. Angesichts der Tatsache, dass der Umfang der mit der Schwangerschaft verbundenen körperlichen Veränderungen nicht vorher eingeschätzt werden kann, stelle sich eine Brustvergrößerung nach der Schwangerschaft als Eingriff heraus, welcher umsonst durchgeführt wurde. Denn durch die Schwangerschaft wird die Form der Brüste meist verändert.

Eine Faltenunterspritzung kann in der Schwangerschaft gefährlich werden

Die Chirurgen raten nicht nur dazu, auf eine Bauchstraffung und die Brustvergrößerung zu verzichten. So sollte eine Faltenunterspritzung ebenfalls unterlassen werden, bis die Familienplanung abgeschlossen ist. Dies gilt insbesondere für die Schwangerschaft selbst. Hofmann nach sei eine Faltenunterspritzung während der Schwangerschaft unverantwortlich. Denn Botox könne leicht über das Blut der Mutter auf das Ungeborene übertragen werden. Und es seien unzureichend Erkenntnisse für solche Fälle vorhanden.

Stillen ist selbst nach einer Brust-OP möglich

Viele Frauen, welche eine Brustvergrößerung durchgeführt haben und erst im Anschluss daran ein Kind bekommen haben, befürchten, nicht stillen zu können. Den Experten im Bereich Brustvergrößerung nach sei diese Sorge jedoch vollkommen unbegründet. Denn die Einschnitte in der Unterbrustfalte sowie in der Achselhöhle oder am Warzenhofrand führen zu kleineren Gewebeverletzungen. Hofmann nach blieben dabei die Drüsen vollkommen unberührt. Daher sei das Stillen keineswegs durch Implantate beeinträchtigt. Der empfohlene Verzicht auf Implantate vor der Schwangerschaft hat also nichts mit der Möglichkeit zu stillen zu tun. Vielmehr ist dieser auf der Tatsache begründet, dass die Implantate mit den Brüsten nach der Schwangerschaft einfach nicht mehr zusammenpassen und ausgetauscht werden müssen. Durch Anwendung schonender Operationsmethoden ist dies ohne neue Narben vollkommen möglich.

 

Wie Hormone die weibliche Lust steuern

Was genau löst die weibliche Lust auf Sex aus? Der Anblick, die Stimme, die Berührung? Sicher, diese sind zwar ein wichtiger Faktor, doch hier ist vielmehr ein Zusammenspiel von Sexualorganen, Nerven, Gehirn, Normen und Erfahrungen sowie Hormonen am Werk. Diese bewirken, dass durch die Lust die Fortpflanzung und damit die Erhaltung unserer Art erhalten bleibt.

Hormone spielen eine große Rolle bei der Entstehung der weiblichen Lust

Östrogen gilt als das Hormon, welches am meisten für das Lustempfinden verantwortlich ist. Dieses erreicht zum Zeitpunkt des Eisprungs einen Sehr hohen Spiegel im Blut und fördert das Lustempfinden der Frau. Nach dem Eisprung sinkt der Östrogenspiegel und seine Rolle wird von Progesteron übernommen, welches für Entspannung und Gelassenheit sorgt. Das Lustempfinden wird in dieser Phase jedoch gesenkt. Neben diesen zwei Hormonen spielt auch Testosteron eine sehr wichtige Rolle beim Lustempfinden der Frauen. Dieses wird in den Eierstöcken und in den Nebennieren gebildet. Liegt ein Mangel an Testosteron vor, sinkt auch die Libido.

Hormonelle Störungen senken das Lustempfinden

Das Lustempfinden ist weniger in den Wechseljahren ausgeprägt und selbst in den jüngeren Jahren, wenn zu wenig Östrogen produziert wird. Da die Pille das Testosteron blockiert, ist die Libido auch in diesem Fall weniger ausgeprägt. Daher wird während der Einnahme von Pille dazu geraten, nach Besprechung mit dem Frauenarzt oder der Frauenärztin das Präparat zu wechseln, wenn die Libido zu sehr unter der Pille leidet. Zur Senkung des Lustempfindens kann auch Stress beitragen. Der Wunsch nach einem Baby kann bei Paaren, welche sich unter Druck gesetzt fühlen, das Lustempfinden ebenfalls verringern. Daher ist es wichtig, gerade in dieser Lebensphase offen über die eigenen Wünsche und Erwartungen zu sprechen. Denn sobald der Druck, welcher mit dem Wunsch nach Kindern verbunden ist, verschwindet, regelt sich meist auch das Problem mit dem Libidoverlust.

Hormone beeinflussen den Orgasmus

Sobald der Orgasmus eintritt, spielen Hormone erneut eine wichtige Rolle. In diesem Fall jedoch Dopamin und Endorphin. Das Zusammenspiel dieser sorgt für das Rauschgefühl beim Orgasmus. Somit sind Hormone in großem Ausmaß für das Lustempfinden der Frau verantwortlich. Doch sie tragen nicht alleine die Verantwortung für das Lustempfinden. Andere Faktoren spielen ebenfalls eine wichtige Rolle, sodass bei fehlendem Lustempfinden es immer besser ist, offen über die Gründe zu reden, als nach Ausreden zu suchen.

 

Ursachen & Entgegenwirkung – die Blasenentzündung

Die akute Blasenentzündung, auch Zystitis genannt, stellt die Entzündung der Schleimhaut dar, mit welcher die Blasenwand ausgekleidet ist. Sie wird an ständigem Harndrang erkannt, sowie an Schmerzen im Unterbauch oder einem brennenden Gefühl beim Wasserlassen. Es kann sogar sein, dass Blut im Urin auftaucht.

Das Brennen und Schmerzen sorgen für den Verlust der Nachtruhe

Meist entsteht eine akute Blasenentzündung um die Zeit zwischen den Jahreszeiten, da in dieser Zeit eine Unterkühlung schnell geholt wird. Besonders schlimm ist es, wenn nach einer mit Antibiotika behandelten Blasenentzündung diese erneut aufkeimt. Tritt diese häufiger als drei Mal im Jahr auf, sprechen die Mediziner von einer wiederkehrenden Harnwegsinfektion. Diese entsteht, weil einige Bakterien in der Blasenschleimhaut überleben und sich bei erneuter Unterkühlung oder beim Stress schnell vermehren.

Wenn Unterkühlung eine Zystitis auslöst

Die Kälte gilt nicht als der Ursacher einer Blasenentzündung, jedoch als ein Auslöser. Denn wenn es zu einer Unterkühlung kommt, wird die Durchblutung des Gewebes geschwächt, was sich auf das Immunsystem schwächend auswirkt. Obwohl die Unterkühlung sowohl bei Männern als auch bei Frauen eine akute Blasenentzündung auslösen kann, kommt diese bei Männern vor dem 50. Lebensjahr viel seltener als bei Frauen vor. Bei Männern mit einer Vergrößerung der Prostata kommt es häufiger zu Blasenprobleme, da der Harnabfluss gestört ist und sich vermehrt Krankheitserreger in der Harnröhre und in der Blase sammeln. Frauen sind viel häufiger von der Blasenentzündung betroffen, denn bei ihnen liegt der Harnausgang viel näher am Darmausgang, sodass die Bakterien einen viel kürzeren Weg bis zur Harnröhre zurücklegen müssen.

Typische Anzeichen der akuten Blasenentzündung

Die typischen Anzeichen für die Zystitis sind folgende:
– Häufiger Harndrang
– Schmerzen und/oder Brennen beim Wasserlassen
– Schmerzen in der Unterbauchmitte
– Das Bedürfnis, selbst kleine Urinmengen zu entleeren
– Blut im Urin

Ursachen einer Blasenentzündung

Die häufigsten Erreger der Blasenentzündung sind Escherichia coli, Proteus mirabilis, Klabsiella pneumoniae und andere Enterobakterien. Daneben können beim Intimkontakt die in der Scheide befindlichen Keime in die Harnröhre gelangen. Nach einer Untersuchung werden vom Arzt Antibiotika oder ein Sulfonamid verschrieben, um diese abzutöten. Wenn die Blase nicht vollständig entleert wird, ist das Risiko einer Blasenentzündung ebenfalls erhöht. Frauen, bei welchen die Gebärmutter gesenkt ist, sollten bei häufigen Blasenentzündungen mit dem Frauenarzt sprechen, da sich in diesen Fällen an der Unterseite der Blase eine Aussackung bildet, in welcher sich der Harn ansammelt. Zu den weiteren Blasenentzündung begünstigenden Faktoren zählen Diaphragma, Kunstfaserslips, Intimsprays und enge Hosen.

Blasenentzündung vorbeugen

Ungeachtet dessen, dass Harninfektionen sich meist einfach behandeln lassen, ist eine Vorbeugung noch einfacher. Die Maßnahmen zur Vorbeugung sind der sofortige Toilettengang, sobald der Harndrang verspürt wird, eine ausreichende Trinkmenge und Wechselduschen am Morgen. Daneben sollte eine Unterkühlung, besonders durch kalte Füße vermieden werden. Schlechte Hygiene und Geschlechtsverkehr können das Gelangen von Bakterien in die Harnröhre ebenfalls begünstigen.

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Wenn die Blasenentzündung trotzdem auftritt

Es gibt mehrere Möglichkeiten, zu versuchen, die Blasenentzündung selbst zu lösen. Doch bei ersten Anzeichen dieser muss sofort gehandelt werden. Eine Durchspülungstherapie, unter welcher mindestens zwei Liter Wasser und harntreibende Tees verstanden werden, kann wahre Wunder bewundern. Eine weitere Möglichkeit ist ein im Wasser aufgelöster Löffel Backpulver, welcher getrunken wird. Dieser neutralisiert die Säure in der Blase und mindert das Brennen. Sollte die Lage nach drei Tagen unverändert sein, darf der Arztbesuch nicht weiter aufgeschoben werden. Dies gilt auch dann, wenn im Urin Blut entdeckt wird, über 38 °C Fieber vorliegt und starke Schmerzen im Unterleib sowie in der Nierengegend auftreten.

 

Hormonspiralen schlecht für Gesundheit?

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Wie schon in einem früheren Blogbeitrag erwähnt, sind die Auswirkungen von Hormonen auf unseren Körper nicht zu vernachlässigen. Nun stehen drei Hormonspiralen der Firma Bayer im Verdacht, verschiedene psychische Störungen sowie Schlafprobleme und innere Unruhe auszulösen. Der Konzern demantiert diese jedoch. Wird das Problem von diesem verharmlost?

Es wird nach besserem Schutz für Frauen, welche verhüten, verlangt

Die gesundheitspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke, Kathrin Vogler, fordert im Bundestag nach besserem Schutz der Frauen, die Verhütungsmittel verwenden. Der Anlass dazu ist gerade der Verdacht über die Erhöhung der Gefahr für psychische Störungen der Hormonspiralen Mirena, Jaydess und Kyleena von Bayer. Derzeit wird deshalb von der Europäischen Arzneimittelbehörde (EMA) geprüft, ob tatsächlich ein Zusammenhang zwischen den Stimmungsveränderungen, Schlafstörungen und der inneren Unruhe und den levonorgestrelhaltigen Spiralen besteht. Immerhin werden gerade Depression und depressive Stimmungen als häufige Nebenwirkungen auf den Beipackzetteln dieser Produkte genannt. Mittlerweile wurde festgestellt, dass allein für Mirena mehr als 270 Verdachtsfälle von Nervosität, Depression, Aggression, Schlaflosigkeit und sogar verminderter Libido gemeldet wurden. Nun steht eine Beratung zu den Ergebnissen der EMA-Untersuchung in der kommenden Woche an.

Laut Bayer gibt es keinen Anhaltspunkt für den Verdacht

Der Aussage des Herstellers Bayer nach gebe es jedoch nach allen vorliegenden Daten gar keinen Anhaltspunkt für die Verbindung zwischen den psychischen Störungen und den levonorgestrelhaltigen Intrauterinsystemen. Doch die Untersuchungen des Professors Steven Kushner vom Erasmus University Medical Center in Rotterdam haben ergeben, dass Frauen, welche Hormonspiralen trugen in Stresssituationen besonders viel Kortisol ausgeschüttet haben. Dabei gilt gerade der chronische Stress als ein wichtiger Risikofaktor für die erwähnten unerwünschten Nebenwirkungen der Hormonspiralen.

Die levonorgestrelhaltigen Hormonspiralen wirken nicht nur lokal

Trotz der Behauptung von Bayer, die levonorgestrelhaltigen Hormonspiralen wirkten lokal, behauptet Professor Kushner, dass laut seinen Untersuchungen dies nicht der Fall ist. Interessant ist, dass der Begriff „lokal“ von Bayer unter Anführungszeichen gesetzt ist. Doch Bayer weist eine bewusste Irreführung zurück. Aus diesem Grund fordert Vogler ein „Verbot von Werbematerial der Pharmaindustrie in den Arztpraxen“.