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Ursachen & Entgegenwirkung – die Blasenentzündung

Die akute Blasenentzündung, auch Zystitis genannt, stellt die Entzündung der Schleimhaut dar, mit welcher die Blasenwand ausgekleidet ist. Sie wird an ständigem Harndrang erkannt, sowie an Schmerzen im Unterbauch oder einem brennenden Gefühl beim Wasserlassen. Es kann sogar sein, dass Blut im Urin auftaucht.

Das Brennen und Schmerzen sorgen für den Verlust der Nachtruhe

Meist entsteht eine akute Blasenentzündung um die Zeit zwischen den Jahreszeiten, da in dieser Zeit eine Unterkühlung schnell geholt wird. Besonders schlimm ist es, wenn nach einer mit Antibiotika behandelten Blasenentzündung diese erneut aufkeimt. Tritt diese häufiger als drei Mal im Jahr auf, sprechen die Mediziner von einer wiederkehrenden Harnwegsinfektion. Diese entsteht, weil einige Bakterien in der Blasenschleimhaut überleben und sich bei erneuter Unterkühlung oder beim Stress schnell vermehren.

Wenn Unterkühlung eine Zystitis auslöst

Die Kälte gilt nicht als der Ursacher einer Blasenentzündung, jedoch als ein Auslöser. Denn wenn es zu einer Unterkühlung kommt, wird die Durchblutung des Gewebes geschwächt, was sich auf das Immunsystem schwächend auswirkt. Obwohl die Unterkühlung sowohl bei Männern als auch bei Frauen eine akute Blasenentzündung auslösen kann, kommt diese bei Männern vor dem 50. Lebensjahr viel seltener als bei Frauen vor. Bei Männern mit einer Vergrößerung der Prostata kommt es häufiger zu Blasenprobleme, da der Harnabfluss gestört ist und sich vermehrt Krankheitserreger in der Harnröhre und in der Blase sammeln. Frauen sind viel häufiger von der Blasenentzündung betroffen, denn bei ihnen liegt der Harnausgang viel näher am Darmausgang, sodass die Bakterien einen viel kürzeren Weg bis zur Harnröhre zurücklegen müssen.

Typische Anzeichen der akuten Blasenentzündung

Die typischen Anzeichen für die Zystitis sind folgende:
– Häufiger Harndrang
– Schmerzen und/oder Brennen beim Wasserlassen
– Schmerzen in der Unterbauchmitte
– Das Bedürfnis, selbst kleine Urinmengen zu entleeren
– Blut im Urin

Ursachen einer Blasenentzündung

Die häufigsten Erreger der Blasenentzündung sind Escherichia coli, Proteus mirabilis, Klabsiella pneumoniae und andere Enterobakterien. Daneben können beim Intimkontakt die in der Scheide befindlichen Keime in die Harnröhre gelangen. Nach einer Untersuchung werden vom Arzt Antibiotika oder ein Sulfonamid verschrieben, um diese abzutöten. Wenn die Blase nicht vollständig entleert wird, ist das Risiko einer Blasenentzündung ebenfalls erhöht. Frauen, bei welchen die Gebärmutter gesenkt ist, sollten bei häufigen Blasenentzündungen mit dem Frauenarzt sprechen, da sich in diesen Fällen an der Unterseite der Blase eine Aussackung bildet, in welcher sich der Harn ansammelt. Zu den weiteren Blasenentzündung begünstigenden Faktoren zählen Diaphragma, Kunstfaserslips, Intimsprays und enge Hosen.

Blasenentzündung vorbeugen

Ungeachtet dessen, dass Harninfektionen sich meist einfach behandeln lassen, ist eine Vorbeugung noch einfacher. Die Maßnahmen zur Vorbeugung sind der sofortige Toilettengang, sobald der Harndrang verspürt wird, eine ausreichende Trinkmenge und Wechselduschen am Morgen. Daneben sollte eine Unterkühlung, besonders durch kalte Füße vermieden werden. Schlechte Hygiene und Geschlechtsverkehr können das Gelangen von Bakterien in die Harnröhre ebenfalls begünstigen.

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Wenn die Blasenentzündung trotzdem auftritt

Es gibt mehrere Möglichkeiten, zu versuchen, die Blasenentzündung selbst zu lösen. Doch bei ersten Anzeichen dieser muss sofort gehandelt werden. Eine Durchspülungstherapie, unter welcher mindestens zwei Liter Wasser und harntreibende Tees verstanden werden, kann wahre Wunder bewundern. Eine weitere Möglichkeit ist ein im Wasser aufgelöster Löffel Backpulver, welcher getrunken wird. Dieser neutralisiert die Säure in der Blase und mindert das Brennen. Sollte die Lage nach drei Tagen unverändert sein, darf der Arztbesuch nicht weiter aufgeschoben werden. Dies gilt auch dann, wenn im Urin Blut entdeckt wird, über 38 °C Fieber vorliegt und starke Schmerzen im Unterleib sowie in der Nierengegend auftreten.