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Schwangerschaft und Training – geht das?

Fotolia ©Val Thoermer

Geübte Läuferinnen sind sich zumindest bei der ersten Schwangerschaft nicht darüber im Klaren, ob sie auch während der Schwangerschaft körperlich so aktiv sein dürfen. Von den Fachleuten wird jedoch emptolhlen, gerade während der Schwangerschaft keinesfalls auch körperliche Aktivitäten zu verzichten. Die Hobbyläuferin Ellen-Jane Austin hieß diese Empfehlung willkommen und versuchte, ihrem Hobby auch während der Schwangerschaft nachzugehen.

Das Laufen in der Schwangerschaft – kein einfaches Unternehmen

Es war ein perfekter Tag zum Laufen. Doch die Hobbyläuferin keuchte schwer beim Laufen und erinnerte sich daran, wie schnell sie noch einige Wochen zuvor denselben Weg gelaufen ist. Zwar wird selbst von der Deutschen Sportschule Köln dazu geraten, in der Schwangerschaft weiter zu laufen, doch selbst nach 20 Jahren Lauferfahrung fällt das Laufen während der Schwangerschaft alles andere als einfach. Zwar gibt es tatsächlich Frauen, die ihr Training selbst während der gesamten Schwangerschaft durchziehen, doch nicht für alle Frauen läuft es glimpflich ab.

Es gibt eine Reihe von Möglichkeiten, sich in der Schwangerschaft fit zu halten

Laut Ellen-Jane Austin gehört sie zu der Gruppe der schwächelnden Schwangeren. Denn bereits nach der Bestätigung der Schwangerschaft bekam sie eine Grippe und wurde anschließend von starken Magenkrämpfen und von Übelkeit geplagt. Zwar gehören Übelkeiten zu einer Schwangerschaft dazu, doch nicht alle Frauen müssen diese tatsächlich auch erleben. Trotz der Probleme, mit denen sie zu kämpfen hatte, setzte die Hobbyläuferin ihr geübtes Training fort. Doch sehr bald musste sie feststellen, dass sie sowohl langsamer wurde als auch immer öfter nach Luft schnappen musste.

Die verhasste Eisenkralle

Mit der Zeit, so Austin, wurde es etwas besser in Bezug auf die fehlende Luft. Doch dann kam die Eisenkralle. Bei jedem weiteren Schritt griff diese immer fester in den Bauch, sodass die Läuferin das Gefühl hatte, diese würde ihr das Kind aus dem Leib rausreißen. Nach dem Arztbesuch wusste sie, dass die Mutterbänder dafür verantwortlich waren. Trotz der Eisenkralle wollte die Hobbyläuferin nicht gleich aufgeben. Doch nach dem sechsten Mal gab sie das Laufen auf, da sie die Eisenkralle als ein eindeutiges Signal des Körpers erlebte, das Laufen in der Schwangerschaft sein zu lassen. Zum Glück gibt es auch andere Möglichkeiten, sich während der Schwangerschaft fit zu halten. Wenn das Laufen in der Schwangerschaft einfach nicht klappen will, sollte lieber Schwangerschafts-Yoga, Schwimmen oder Nordic-Walking auswählen. Besonders das Schwimmen bewirkt ein Gefühl der Schwerelosigkeit, was von Schwangeren als äußerst angenehm empfunden wird.

Laufen trotz Schwangerschaft – was mitgenommen werden muss

Wer auf das Laufen während der Schwangerschaft nicht verzichten will, sollte auf einige Sachen denken. Es kann beispielsweise gut sein, dass die Laufschuhe mit der Zeit nicht mehr passen. Denn durch die Wassereinlagerungen werden die Füße größer. Da Schwangere einen häufigeren Harndrang verspüren, sollten sie sich Laufstrecken auswählen, auf welchen sie die Möglichkeit haben, schnell bei Bedarf eine Toilette aufzusuchen. Idealerweise sollte sich die ausgewählte Laufstrecke in der Nähe des Wohnheimes befinden, da Schwangere immer damit rechnen müssen, dass unerwartet die Puste ausgeht. Sitzmöglichkeiten entlang der Laustrecke sind zudem ebenfalls wünschenswert. Neben Geld für eventuelle Fahrtkosten sollten unbedingt eine Flasche Wasser und der Mutterpass in den Sportbeutel gepackt werden. Die Pulsuhr darf beim Laufen ebenfalls keineswegs fehlen, denn Anstrengungen, welche den Puls in die Höhe schellen lassen sind weder für die Mutter noch für das Kind gesund.

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