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7 Tipps für die Intimpflege

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#1

Natürlich spielt die Hygiene eine große Rolle. Das tägliche Reinigen und Pflegen des Intimbereichs sowie Vorsicht beim Geschlechtsverkehr sollte beachtet werden.

#2

Um das Risiko einer Blasenentzündung nach dem Sex zu minimieren, sollte die Blase direkt danach entleert werden. So können schädliche Bakterien abgewehrt und eine Infektion der Blase oder Scheide vorgebeugt werden.

#3

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Wahl der Unterwäsche. Hier gilt: Baumwolle ist besser als synthetische und luftundurchlässige Slips. Nach jedem Tragen sollte diese dann heiß (60°oder mehr) gewaschen werden, damit auch wirklich alle Bakterien vernichtet werden.

#4

Alle Frauen, die sich sportlich betätigen, sollten nach jedem Training die Unterwäsche wechseln und währenddessen nur Sportbekleidung tragen, die atmungsaktiv ist.

#5

Wer häufig mit Vaginalpilz zu kämpfen hat, sollte neben einer guten Pflege eine Diät anstreben, in der kein Zucker zu sich genommen wird. Das kann positive Auswirkungen haben.

#6

Insbesondere bei Schwangeren spielt die Pflege des Genitalbereiches eine große Rolle. Denn bakterielle Krankheiten können Frühgeburten begünstigen. (Lesen Sie dazu mehr in dem Blogartikel Frühgeburten vorbeugen).

#7

Ein letzter Tipp ist es, Erkrankungen immer mit dem Partner zu besprechen, da dieser auch die Quelle der Infektion darstellen kann. Eine Therapie muss daher teilweise von beiden durchgeführt werden.

Einer Frühgeburt entgegenwirken

Eine Frühgeburt kann rechtzeitig erkannt und behandelt werden. Dafür ist es jedoch nötig, auf die körperlichen Anzeichen zu achten und sofort zum Arzt zu gehen, wenn der Verdacht auf die in der Folge beschriebenen Ursachen einer Frühgeburt vorliegen.

Bakterielle Scheideninfektion

Schwangere sind einer bakteriellen Scheideninfektion viel häufiger ausgesetzt als Frauen, welche nicht schwanger sind. Dies liegt an der hormonellen Umstellung sowie an der Veränderung der normalen Scheidenflora. Diese wird an einem übelriechenden, dünnflüssigen Ausfluss erkannt. Daneben treten Juckreiz und Brennen im Genitalbereich auf. Durch Medikamente, Sex und unzureichende Hygiene wird eine bakterielle Scheideninfektion zusätzlich begünstigt. Da diese mit der erhöhten Rate von Frühgeburten einhergeht, sollte umgehend der Frauenarzt oder die Frauenärztin aufgesucht werden.

Die Zervixinsuffizienz

Bei der Zervixinsuffizienz handelt es sich um eine Gebärmutterhalsschwäche. Diese entwickelt sich meist unbemerkt und führt zu einer vorzeitigen Eröffnung des Muttermundes. Die Zervixinsuffizienz kann entweder angeboren sein oder durch eine Scheideninfektion ausgelöst werden. Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen sorgen dafür, dass diese rechtzeitig durch eine Tastenuntersuchung erkannt wird.

Vorzeitige Wehen

Die regelmäßigen Kontraktionen der Gebärmutter, welche nach der 36. Schwangerschaftswoche auftreten können, führen meist dazu, dass der Gebärmutterhals verkürzt wird und sich der Muttermund öffnet. Die häufigsten Ursachen vorzeitiger Wehen, welche zu einer Frühgeburt führen können, sind Scheideninfektionen sowie eine angeborene Zervixinsuffizienz.

Vorzeitiger Blasensprung

Beginnt das Fruchtwasser vor den Geburtswehen aufgrund eines Risses in der Fruchtblase abzugehen, wird von einem vorzeitigen Blasensprung gesprochen. Dieser verschleißt sich bei etwa 8% spontan wieder, woraufhin sich das Fruchtwasser neu bildet. Der Auslöser für den vorzeitigen Blasensprung ist meist eine vaginale Infektion. Er wird daran bemerkt, dass tröpfenweise oder schwallartig eine helle bis milchig-trübe Flüssigkeit abgeht. Der Geruch des Fruchtwassers ist süßlich. Bestimmt der Verdacht auf einen vorzeitigen Blasensprung, sollten umgehend die Hebamme oder der Arzt kontaktiert werden. Durch die Messung des Scheiden-ph-Wertes während der Untersuchung wird schnell festgestellt, ob es sich tatsächlich um diesen oder um einen unwillkürlichen Harndrang handelt. Wenn tatsächlich ein vorzeitiger Blasensprung vorliegt, wird zusätzlich durch einen Bluttest überprüft, ob eine Infektion vorliegt.

 

Ursachen & Entgegenwirkung – die Blasenentzündung

Die akute Blasenentzündung, auch Zystitis genannt, stellt die Entzündung der Schleimhaut dar, mit welcher die Blasenwand ausgekleidet ist. Sie wird an ständigem Harndrang erkannt, sowie an Schmerzen im Unterbauch oder einem brennenden Gefühl beim Wasserlassen. Es kann sogar sein, dass Blut im Urin auftaucht.

Das Brennen und Schmerzen sorgen für den Verlust der Nachtruhe

Meist entsteht eine akute Blasenentzündung um die Zeit zwischen den Jahreszeiten, da in dieser Zeit eine Unterkühlung schnell geholt wird. Besonders schlimm ist es, wenn nach einer mit Antibiotika behandelten Blasenentzündung diese erneut aufkeimt. Tritt diese häufiger als drei Mal im Jahr auf, sprechen die Mediziner von einer wiederkehrenden Harnwegsinfektion. Diese entsteht, weil einige Bakterien in der Blasenschleimhaut überleben und sich bei erneuter Unterkühlung oder beim Stress schnell vermehren.

Wenn Unterkühlung eine Zystitis auslöst

Die Kälte gilt nicht als der Ursacher einer Blasenentzündung, jedoch als ein Auslöser. Denn wenn es zu einer Unterkühlung kommt, wird die Durchblutung des Gewebes geschwächt, was sich auf das Immunsystem schwächend auswirkt. Obwohl die Unterkühlung sowohl bei Männern als auch bei Frauen eine akute Blasenentzündung auslösen kann, kommt diese bei Männern vor dem 50. Lebensjahr viel seltener als bei Frauen vor. Bei Männern mit einer Vergrößerung der Prostata kommt es häufiger zu Blasenprobleme, da der Harnabfluss gestört ist und sich vermehrt Krankheitserreger in der Harnröhre und in der Blase sammeln. Frauen sind viel häufiger von der Blasenentzündung betroffen, denn bei ihnen liegt der Harnausgang viel näher am Darmausgang, sodass die Bakterien einen viel kürzeren Weg bis zur Harnröhre zurücklegen müssen.

Typische Anzeichen der akuten Blasenentzündung

Die typischen Anzeichen für die Zystitis sind folgende:
– Häufiger Harndrang
– Schmerzen und/oder Brennen beim Wasserlassen
– Schmerzen in der Unterbauchmitte
– Das Bedürfnis, selbst kleine Urinmengen zu entleeren
– Blut im Urin

Ursachen einer Blasenentzündung

Die häufigsten Erreger der Blasenentzündung sind Escherichia coli, Proteus mirabilis, Klabsiella pneumoniae und andere Enterobakterien. Daneben können beim Intimkontakt die in der Scheide befindlichen Keime in die Harnröhre gelangen. Nach einer Untersuchung werden vom Arzt Antibiotika oder ein Sulfonamid verschrieben, um diese abzutöten. Wenn die Blase nicht vollständig entleert wird, ist das Risiko einer Blasenentzündung ebenfalls erhöht. Frauen, bei welchen die Gebärmutter gesenkt ist, sollten bei häufigen Blasenentzündungen mit dem Frauenarzt sprechen, da sich in diesen Fällen an der Unterseite der Blase eine Aussackung bildet, in welcher sich der Harn ansammelt. Zu den weiteren Blasenentzündung begünstigenden Faktoren zählen Diaphragma, Kunstfaserslips, Intimsprays und enge Hosen.

Blasenentzündung vorbeugen

Ungeachtet dessen, dass Harninfektionen sich meist einfach behandeln lassen, ist eine Vorbeugung noch einfacher. Die Maßnahmen zur Vorbeugung sind der sofortige Toilettengang, sobald der Harndrang verspürt wird, eine ausreichende Trinkmenge und Wechselduschen am Morgen. Daneben sollte eine Unterkühlung, besonders durch kalte Füße vermieden werden. Schlechte Hygiene und Geschlechtsverkehr können das Gelangen von Bakterien in die Harnröhre ebenfalls begünstigen.

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Wenn die Blasenentzündung trotzdem auftritt

Es gibt mehrere Möglichkeiten, zu versuchen, die Blasenentzündung selbst zu lösen. Doch bei ersten Anzeichen dieser muss sofort gehandelt werden. Eine Durchspülungstherapie, unter welcher mindestens zwei Liter Wasser und harntreibende Tees verstanden werden, kann wahre Wunder bewundern. Eine weitere Möglichkeit ist ein im Wasser aufgelöster Löffel Backpulver, welcher getrunken wird. Dieser neutralisiert die Säure in der Blase und mindert das Brennen. Sollte die Lage nach drei Tagen unverändert sein, darf der Arztbesuch nicht weiter aufgeschoben werden. Dies gilt auch dann, wenn im Urin Blut entdeckt wird, über 38 °C Fieber vorliegt und starke Schmerzen im Unterleib sowie in der Nierengegend auftreten.